Stephan van Vuren

Die Bedeutung der Schaffung eines gemeinsamen Lagebildes in riskanten Operationen

AirHub's Live-Operationen mit vier verschiedenen Livestreams der Küstenwache, wobei die Karte daneben die Position und Richtung jeder Drohne anzeigt

In hochriskanten Bereichen wie der öffentlichen Sicherheit, dem Schutz von Objekten und dem Management kritischer Infrastrukturen ist ein einheitliches und umfassendes Lagebild laufender Einsätze von entscheidender Bedeutung. Dieses Konzept, oft auch als „gemeinsames Lagebild“ bezeichnet, ist unerlässlich, um schnell und effektiv fundierte Entscheidungen zu treffen. Die Fähigkeit, Echtzeitinformationen aus verschiedenen Quellen zu erfassen, zu integrieren und zu teilen, kann in kritischen Situationen über Erfolg oder Misserfolg entscheiden.

Der zunehmende Einsatz von Drohnen, Drone-in-a-Box-Lösungen, Robotik und anderen fortschrittlichen Technologien bietet beispiellose Möglichkeiten zur Erfassung von Echtzeitdaten. Diese Technologien sind jedoch nur so leistungsfähig wie die Systeme, mit denen die erzeugten Informationen verwaltet und geteilt werden. Hier zeigt sich die Bedeutung eines gemeinsamen Lagebilds – und hier setzen Plattformen wie AirHub an, um einen entscheidenden Unterschied zu machen.


Erstellung eines einheitlichen Lagebilds im Bereich der öffentlichen Sicherheit

Stellen Sie sich einen großflächigen Hilfseinsatz vor, wie etwa bei einer Naturkatastrophe oder einem Brand an mehreren Standorten. Rettungskräfte müssen die Einsätze verschiedener Teams koordinieren, darunter Feuerwehr, Polizei, Such- und Rettungsdienste sowie medizinische Dienste. Jedes dieser Teams setzt möglicherweise Drohnen, Drone-in-a-Box-Systeme, Bodycams und andere Überwachungsgeräte ein, um Echtzeitinformationen aus dem Einsatzgebiet zu sammeln. Ohne ein System, das diese Daten in einer einzigen, konsistenten Übersicht zusammenführt, können jedoch wichtige Informationen verloren gehen, was zu Verzögerungen oder Missverständnissen führt.

Die Funktion Live Operations von AirHub ermöglicht es Organisationen der öffentlichen Sicherheit, Live-Streams von mehreren Drohnen und anderen Geräten in einem einzigen Dashboard zu bündeln. Dadurch können alle beteiligten Teams Live-Aufnahmen ansehen, den Standort dieser Einheiten auf einer Karte verfolgen und über die integrierte Chat-Funktion effizient kommunizieren. Beispielsweise kann die Feuerwehr Drohnenaufnahmen nutzen, um die Ausbreitung eines Brandes in Echtzeit zu überwachen, und diese Informationen gleichzeitig mit der Polizei für Evakuierungen sowie mit den medizinischen Teams zur Vorbereitung auf Verletzte teilen. AirHub erweitert diese Funktionalität, indem Organisationen bestimmte Live-Streams über Optionen wie IP-Whitelisting, Zugangscodes und Ablaufdaten sicher mit Dritten teilen können. Dies garantiert, dass sensible Informationen absolut geschützt und nur an die vorgesehenen Empfänger übermittelt werden.

Mit AirHub stellt dieses gemeinsame Lagebild sicher, dass Entscheidungsträger genau die Daten zur Hand haben, die sie für einen koordinierten und effektiven Einsatz benötigen.


Sehen Sie, wie die Feuerwehr und Polizei Amsterdam von den Live Operations von AirHub profitieren.


Optimierung von Sicherheitskräften durch integrierte Daten

Bei Sicherheitsrelevanten Einsätzen, wie dem Schutz von Großveranstaltungen oder der Überwachung gesicherter Anlagen, ist die Fähigkeit, potenzielle Bedrohungen in Echtzeit zu erkennen und darauf zu reagieren, von kritischer Bedeutung. Sicherheitskräfte nutzen oft eine Vielzahl von Technologien wie Drohnen, Drone-in-a-Box-Lösungen, Videoüberwachung (CCTV) und Bodycams, um das Lagebewusstsein aufrechtzuerhalten. Ihre volle Wirkung entfalten diese Werkzeuge jedoch erst, wenn ihre Daten in einem zentralen, leicht zugänglichen Dashboard zusammengeführt werden.

Mit AirHub können Sicherheitsmanager diese Feeds in einem umfassenden Dashboard bündeln und so mehrere Standorte gleichzeitig überwachen. So können beispielsweise bei einer Großveranstaltung Drohnen und Überwachungskameras sowohl Luft- als auch Bodenansichten liefern, während Bodycams die Ich-Perspektive der Sicherheitskräfte vor Ort zeigen. Die Möglichkeit, neue Geräte einfach zu einer Sitzung hinzuzufügen – wobei aktive Geräte durch eine grüne Markierung gekennzeichnet sind –, sorgt dafür, dass das Sicherheitsteam neue Einheiten bei veränderten Lagen schnell integrieren kann. Zudem ermöglicht die Plattform, spezifische Live-Feeds mit externen Partnern wie Strafverfolgungsbehörden zu teilen, was die Zusammenarbeit verbessert und sicherstellt, dass alle Beteiligten über das nötige Wissen verfügen, um die Sicherheit der Veranstaltung zu gewährleisten.

Darüber hinaus wird die kommende „If This, Then That“-Funktion von AirHub, die besonders für Behörden und Sicherheitsorganisationen relevant ist, automatisierte Aktionen auf Basis KI-gestützter Analysen ermöglichen. Erkennt die KI-Bilderkennung beispielsweise ein gesuchtes Fahrzeug, kann das System automatisch eine Drohne anweisen, dem Fahrzeug zu folgen und eine Echtzeit-Verfolgung zu starten, bis die Einsatzkräfte vor Ort eingreifen können.


Schutz kritischer Infrastrukturen durch lückenlose Überwachung

Kritische Infrastrukturen wie Kraftwerke, Verkehrsknotenpunkte sowie Öl- und Gasanlagen erfordern eine kontinuierliche Überwachung zur Gewährleistung von Schutz und Sicherheit. Drohnen und Drone-in-a-Box-Lösungen werden in diesen Sektoren zunehmend eingesetzt, um Inspektionen durchzuführen, Aktivitäten zu überwachen und potenzielle Probleme frühzeitig zu erkennen. Die Verwaltung mehrerer Drohnen und die Integration ihrer Daten in bestehende Überwachungssysteme kann ohne eine vereinheitlichte Plattform jedoch eine Herausforderung sein.

Die Live Operations-Funktion von AirHub ermöglicht es Anlagenbetreibern, Live-Datenströme von mehreren Drohnen aus verschiedenen Bereichen einer Anlage zu integrieren und auf einer einzigen Benutzeroberfläche übersichtlich darzustellen. Beispielsweise können bei der Inspektion eines Kernkraftwerks Drohnen, die mit KI-gestützter Bilderkennung ausgestattet sind, Verschleißerscheinungen oder Gefahrenquellen direkt erkennen. Diese Daten fließen in das Live Operations-Dashboard ein, auf dem die Verantwortlichen den Gesamtzustand der Anlage in Echtzeit bewerten können.

Neben der reinen Visualisierung und Analyse der Daten erlaubt AirHub auch die Fernsteuerung von Drohnen und deren Kameras von einem zentralen Ort aus, wie beispielsweise einem Leitstand (Command Center). Diese Funktion ermöglicht es den Bedienern, Drohnen präzise zu positionieren oder Kameras auf bestimmte Detailbereiche auszurichten. So lassen sich gründliche Inspektionen durchführen, ohne dass Personal direkt vor Ort präsent sein muss. Zudem können Nutzer Screenshots der Live-Streams erstellen, diese mit Anmerkungen versehen und direkt im integrierten Chat mit anderen Teammitgliedern kommunizieren. So ist sichergestellt, dass alle Feststellungen umgehend dokumentiert und behoben werden.

Durch die Verknüpfung dieser Daten mit weiteren Systemen wie Temperatursensoren oder Sicherheitskameras liefert AirHub ein noch präziseres Gesamtbild des Anlagenstatus und ermöglicht so schnellere und fundiertere Entscheidungen.


Die Zukunft des integrierten Informationsmanagements mit AirHub

Da sich die Fähigkeiten von Drohnen, Drone-in-a-Box-Lösungen und anderen Überwachungstechnologien rasant weiterentwickeln, wird der Bedarf an einem gemeinsamen Lagebild immer wichtiger. Die Plattform von AirHub ist wegweisend für diese Entwicklung. Sie bietet Funktionen, die nicht nur Live-Datenströme zusammenführen, sondern auch die Kommunikation optimieren, Reaktionen automatisieren und sichere Freigabeoptionen bereitstellen.

Stellen Sie sich ein Szenario vor, in dem eine KI-gestützte Bilderkennung automatisch eine unbefugte Person beim Betreten einer gesicherten Anlage erkennt. Über die AirHub-Plattform könnte diese Erkennung eine Kette automatisierter Aktionen auslösen: Das Sicherheitspersonal wird alarmiert, Drohnen verfolgen die Bewegungen der Person und gefährdete Bereiche des Geländes werden automatisch verriegelt. Das von AirHub bereitgestellte gemeinsame Lagebild liefert somit nicht nur Echtzeit-Updates, sondern ermöglicht auch blitzschnelle Entscheidungen und gezielte Reaktionen – alles innerhalb eines einzigen, geschlossenen Systems.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ein gemeinsames Lagebild für erfolgreiche Einsätze in den Bereichen öffentliche Sicherheit, Objektschutz und kritische Infrastrukturen unerlässlich ist. Durch die Nutzung der AirHub-Plattform können Organisationen sicherstellen, dass ihre Drohneneinsätze sicher, effizient, gesetzeskonform und rundum geschützt ablaufen – was letztendlich zu erfolgreicheren Ergebnissen in diesen anspruchsvollen Einsatzbereichen führt.