Stephan van Vuren
Definition des unbemannten Verkehrsmanagements mit U-Space

Zusammen mit Partnern definiert AirHub die Zukunft des Unmanned Traffic Management (UTM) und des U-Space, um die sichere Integration von Drohnen in unseren Luftraum und die Gesellschaft zu ermöglichen.
Der Einsatz von Drohnen nimmt rasant zu. Täglich integrieren mehr und mehr Unternehmen in vielen Branchen wie #Landwirtschaft, #Energie, #Sicherheit und Schutz, #Lieferung und #Telekommunikation Drohnen in ihren Arbeitsablauf, um sicherer, besser, schneller und effizienter zu arbeiten.
Im Jahr 2035 wird es mehr als 400.000 kommerzielle Drohnen in Europa geben - SESAR
Um unsere Gesellschaft sicher zu halten, benötigen wir eine Reihe neuer Dienste und Verfahren, die speziell darauf ausgelegt sind, einen sicheren, effizienten und sicheren Zugang zum Luftraum für eine große Anzahl von Drohnen zu unterstützen. Dieses System wird Unmanned Traffic Management (#UTM) genannt, in Europa als U-Space bekannt.
E-Registrierung, E-Identifikation und Geofencing
Die neuen europäischen Vorschriften für Drohnen verlangen, dass Drohnenbetreiber ihre Drohnen, sich selbst und/oder ihr Unternehmen online registrieren. Dieses #Register ermöglicht es den Behörden, die Vorschriften durchzusetzen und die Drohnen daran zu hindern, Zonen zu betreten, in die sie nicht dürfen, mit verbessertem Geofencing. Die Register aller Mitgliedsstaaten werden interoperabel sein, damit Betreiber problemlos im Ausland operieren können.
Durch die Registrierung der Drohne wird es möglich, die Drohne sowohl am Boden als auch in der Luft zu identifizieren. Die eindeutige Registrierungs-ID liefert Informationen über das Land der Registrierung, das Flugzeug selbst und den Eigentümer. Da Betreiber in der #Offenen, #Spezifischen (einschließlich verschiedener Standard-Szenarien) und #Zertifizierten Kategorie operieren können, wird es möglich sein, Informationen darüber zu verknüpfen, in welchen Zonen der Betreiber fliegen darf und welche Arten von Operationen der Betreiber durchführen darf, mit der ID dieses Betreibers.
Der Betreiber wird in der Lage sein, sein geo-bewusstsein über die Zonen, in denen er operieren darf, zu erhöhen, und spezifische Einschränkungen können auf die Geofencing Fähigkeiten der Drohne angewendet werden.
Management von Drohnenoperationen
Genau wie es heute verschiedene Mobilfunkbetreiber wie #KPN und Verizon gibt, wird es mehrere Anbieter von UTM-Diensten geben, die als UTM Service Provider (#USP) bezeichnet werden. In allen europäischen Ländern werden diese USPs mit einer gemeinsamen Umgebung kommunizieren, die von einer öffentlichen Behörde gehostet wird - oft als Flight Information Management System (#FIMS) bezeichnet. Diese Umgebung ermöglicht die Verbindung zwischen den USPs, wird an traditionelle Air Traffic Management (ATM)-Dienste angeschlossen und enthält Daten über verschiedene Luftraumzonen usw.
Drohnenbetreiber können ihre Flüge über Ground Control Stations (#GCS) und Missionsplaner wie das AirHub Drohnenoperations-Managementsystem planen. Diese Anwendungen werden in eine USP integriert sein, die es dem Betreiber ermöglicht, seinen Flugplan an die Flugverkehrskontrolle (#ATC) oder den lokalen Luftraummanager zu senden. In den Vereinigten Staaten und der Schweiz wird dies derzeit durch die Low-Altitude Authorization and Notification Capability (#LAANC) durchgeführt. Zunächst werden alle Fluggenehmigungen manuell bearbeitet, doch in Zukunft wird dies vollständig automatisiert sein. Sobald der Betreiber seine Genehmigung erhalten hat, kann er abheben und es wird möglich sein, den Flug in Echtzeit zu verfolgen, sowohl für ATC als auch alle anderen Luftraumnutzer.
Kombinierung von bemannter und unbemannter Luftfahrt
Sowohl Hardware - wie Detect and Avoid (#DAA) Funktionalitäten - als auch Software - wie Künstliche Intelligenz (#KI) und Maschinelles Lernen (#ML) - für Drohnen entwickeln sich in rasantem Tempo. Dies wird es Drohnen ermöglichen, komplexe Aufgaben zu erfüllen und in nahezu jeder Umgebung zu fliegen. Innerhalb weniger Jahre wird die Paketzustellung durch Drohnen sehr verbreitet sein und im nächsten Jahrzehnt werden wir die ersten Schritte in der Urban Air Mobility (UAM) sehen. UTM und U-Space werden Kapazitätsmanagement und Unterstützung bei der Konflikterkennung einschließen, um eine sichere Integration großer Mengen dieser Drohnen in den Very Low Level (#VLL) Luftraum zu ermöglichen.
Um in diesen Umgebungen sicher fliegen zu können, benötigen Betreiber umfassende Daten über viele Aspekte ihrer Flüge und Operationen. Hyperlokale und Echtzeit-Wetterinformationen und Daten über bodengebundene Hindernisse werden zum Beispiel unerlässlich sein, um einen Flug sicher zu planen. Betreiber mit großen Mengen an Drohnen müssen auch ihre Flotte verwalten können und wollen auch ihre Drohnen in der Luft in Echtzeit kontrollieren und überwachen. AirHub arbeitet bereits an einem Command and Control Center, um dies einfach zu ermöglichen.
Wie AirHub helfen kann
Bei AirHub haben wir Air Navigation Service Providers (ANSP), national und lokale Regierungen bei der Entwicklung ihrer Strategie zur Implementierung von Unmanned Traffic Management angeleitet. Unsere Berater haben Erfahrung in der bemannten und unbemannten Luftfahrt und helfen Ihnen, fundierte Entscheidungen über die Einrichtung Ihres Registers, die Definition einer Architektur für das nationale FIMS usw. zu treffen. Zusammen mit Partnern wie AirMap gestalten wir sogar die Zukunft von U-Space und Flottenmanagement in Europa und werden in der Lage sein, Ihre digitale Infrastruktur aufzubauen. Kontaktieren Sie uns, um von der Erfahrung und Expertise unserer Berater zu profitieren.