Stephan van Vuren

U-Space Erkundung Amsterdam

Eine Drohne fliegt über eine Stadt neben einem gläsernen Wolkenkratzer

Das rasante Wachstum der Drohnenindustrie bringt erhebliche soziale und wirtschaftliche Vorteile mit sich, führt jedoch auch zu Herausforderungen im Zusammenhang mit der steigenden Anzahl von Drohnen in unserem Luftraum. Die Komplexität der Drohnenoperationen wirft Bedenken hinsichtlich Sicherheit, Schutz, Privatsphäre, Umweltauswirkungen und mehr auf. Um diesen Bedenken zu begegnen, könnte die Implementierung von U-space eine mögliche Lösung sein.

AirHub Consultancy führte im Auftrag der Gemeinde Amsterdam eine Studie durch, die der erste Schritt zur Entwicklung eines Plans für die Einführung von U-space über Amsterdam darstellt. Mit der Entwicklung von U-space über Amsterdam und einer möglichen Einführung wird die Gemeinde Amsterdam zu einem Vorreiter auf (inter)nationaler Ebene, wenn es um die sichere Integration von Drohnen in die Stadt geht, um (neue) soziale und kommerzielle Anwendungen zu ermöglichen.


Ziele

Das Hauptziel des Projekts war es, den Prozess der Implementierung von U-space Lufträumen über Amsterdam zu beschreiben, die potenziellen Rollen der Gemeinde zu identifizieren und einen ersten Schritt zur Erstellung der U-space Luftraum-Risikoanalyse zu machen. 


Über die Gemeinde Amsterdam 

Die Gemeinde Amsterdam umfasst die Stadt Amsterdam sowie eine Reihe kleinerer Städte. Mit der wachsenden Anzahl von Drohnen gründete die Gemeinde eine öffentlich-private Netzwerkorganisation: Amsterdam Drone Lab (ADL), um die nachhaltige und sichere Integration von Drohnen in die Stadt von morgen angemessen zu organisieren. ADL sucht ständig nach Kooperationen in nachhaltigen und sicheren Anwendungen für die unbemannte Luftfahrt. ADL übernimmt die Führung bei der Gestaltung von Drohnenrichtlinien innerhalb der Stadt und entwickelt städtische Layouts, die unbemannte Flüge ermöglichen. AirHub Consultancy ist Partner innerhalb dieses Netzwerks. Entdecken Sie eine weitere Erfolgsgeschichte, die unsere Zusammenarbeit mit ADL zeigt.


https://airhub.app/usecase/be-at-the-incident-before-arriving


U-space über Amsterdam erkunden

Amsterdam möchte Drohnen über der Stadt auf sichere und überschaubare Weise integrieren. U-space kann hierfür ein Mittel sein. Dies erfordert jedoch eine ordnungsgemäße Vorbereitung, bei der die Gemeinde eine zentrale Rolle bei der Benennung des U-space Luftraums spielen kann. Diese Erkundung umfasst die Formulierung der Gründe für die Benennung des U-space Luftraums über Amsterdam und einen ersten Schritt zur Durchführung einer U-space Luftraum-Risikoanalyse. 


Gründe für U-space

Es gibt verschiedene Gründe, warum Amsterdam den Mehrwert von U-space erkunden möchte und deshalb Gründe zur Benennung von U-space besteht. Diese Gründe können in verschiedene Kategorien unterteilt werden, nämlich: Sicherheit, Schutz, Privatsphäre, Umwelt, Soziales und Wirtschaftliches. Zusammen mit der Gemeinde identifizierten wir die Hauptantriebsfaktoren für Amsterdam, die Benennung von U-space zu erkunden. 


Koordinierung der U-space-Benennung

Nachdem ein Antrag zur Benennung von U-space offiziell von der zuständigen Behörde genehmigt wurde, womit der sogenannte Koordinierungsmechanismus etabliert wird, muss die Gemeinde Amsterdam ihre Rolle bestimmen. Es sollte möglich sein, dass eine Regierung, eine Behörde oder eine Einrichtung mehrere Rollen und Verantwortlichkeiten innerhalb dieses Mechanismus erfüllt. Es ist wichtig, die Unabhängigkeit zu gewährleisten, beispielsweise durch die Trennung von Abteilungen oder Teams innerhalb der Einrichtung. Die Gemeinde Amsterdam kann daher eine oder mehrere Rollen während des U-space-Benennungsprozesses übernehmen. AirHub Consultancy identifizierte die verschiedenen Rollen und Verantwortlichkeiten des Initiators, des U-space-Koordinators, des Mitglieds des Bewertungsteams, aber auch als lokaler Stakeholder. Dies wird die Grundlage für den nächsten Schritt zur Etablierung von U-space und insbesondere der Rolle der Gemeinde sein. 


U-space Luftraum-Risikoanalyse

AirHub Consultancy erläuterte auch den Anhörungsprozess und begann mit der Arbeit an einer hochrangigen U-space Luftraum-Risikoanalyse. Die Risikoanalyse beginnt mit der Vorbereitung, bevor zum Referenzszenario und zur Bewertung übergegangen wird. Während der Studie wurde das Potenzial von Drohnen herausgearbeitet und in einer ersten Version eines Betriebskonzepts dargestellt. Die Risiken wurden im Hinblick auf diese zukünftige Situation im Luftraum über Amsterdam identifiziert. Daraus ergibt sich, dass ohne einen strukturierten Ansatz und die letztendliche Einführung eines Luftverkehrskontrollsystems wie U-space als mildernde Maßnahme Drohnen über der Stadt potenziell Belästigungen und Gefahren verursachen können. Die sorgfältige Entwicklung und Implementierung von U-space wird daher als geeignetes Mittel angesehen, um die potenziellen Risiken auf ein akzeptables Niveau zu reduzieren.  

Im Jahr 2024 wird AirHub das Potenzial von U-space zusammen mit ADL weiter erkunden. Bleiben Sie dran! Möchten Sie mehr über diesen Fall oder U-space im Allgemeinen erfahren? Kontaktieren Sie unseren U-space-Berater Toby Enzerink unter toby@airhub.nl